2021 – Wilfried Eichlseder


// Umweltfreundliche Technologien forciert entwickeln //

Die aktuelle Herausforderung unserer Gesellschaft ist, die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen neben allen bestehenden Handlungsfeldern zu bewältigen. Einerseits geht es um zentrale Fragen wie den Umweltschutz, den Erhalt und Ausbau von Wohlstand und Wachstum, die zu­nehmende Verknappung von Ressourcen und deren Sicherstellung; andererseits muss nun jeder Schritt unter Bedacht auf gesundheitliche Auswirkungen gesetzt werden. Während die Umwelt zumindest kurzzeitig von den Pandemie-Maßnahmen profitiert zu haben scheint, wurde die Wirtschaft dabei stark gebremst. Die große Heraus­forderung wird in den nächsten Jahren darin be­stehen, diese zentralen Bereiche voranzutreiben und zu­gleich die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu jedem Zeitpunkt bestmöglich einzuschätzen – unter dem Motto „so viele Maß­nahmen wie nötig, so wenige wie mög­lich“. Dies kann nur global gelöst werden und erfordert ein konstruktives, vernetztes Arbeiten weit über Europa hinaus.
Die Universitäten haben sich zur Aufgabe gemacht, basierend auf ihrer Expertise auch in der Bewältigung der Pan­demie zu unterstützen. In Zeiten der Coronakrise sind aber auch die jeweiligen Forschungsschwerpunkte fortzusetzen. Die Montan­universität geht ihren Weg weiter, mit der Entwicklung von umweltfreundlichen Technologien zur Bewältigung von künftigen Herausforderungen der Gesell­schaft, in den Themenfeldern der Roh- und Werk­stoffe, des nachhaltigen Ressourcen- und Energieeinsatzes, im Sinne der Circular Economy beizutragen.


Über Wilfried Eichlseder

Studium des Maschinenbaus an der TU Graz. Langjährige Leitungs­funktionen bei der Steyr-Daimler-Puch AG. 1999 Berufung als Uni­ver­si­täts­professor an die Montanuniversität Leoben, Leitung des Lehr­stuhls für Allgemeinen Maschinenbau und Aufbau der Forschungs­schwer­punkte Betriebsfestigkeit und Tribologie, seit 2011 Rektor der Montan­universität Leoben. [Foto: © Armin Russold, Foto Freisinger]