2018 – Georg Knill


Das heutige Österreich verdanken wir mutigen Impulsen – das wird auch in Zukunft so sein
Die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs in den letzten 70 Jahren ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Die Ausgangslage sowohl für den Staat als auch die Wirtschaft, deren beider Basis zerstört wurden, waren denkbar schlecht. Die Produktionshallen waren leergeräumt, die Spuren des Krieges an jeder Ecke spürbar, Unsicherheit und Depression gingen um. Auf eine etwas bessere Zukunft hofften wohl alle, an eine wirklich gute glaubten die wenigsten. Es waren Mut, Fleiß, Vision und zahlreiche neue Impulse vieler Einzelner, die einen Ausweg oder vielmehr einen Neuanfang boten.
Es folgte eine Dynamik, die als Wunder bezeichnet wurde und eine europäische Integration, die in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts schier undenkbar schien. Der Übertrag von staatlichem Eigentum an Unternehmen in private Hände, der letztlich weltweit anerkannte und erfolgreiche Innovatoren hervorbrachte, war ein wegweisender Schritt und prägt Österreich bis heute. Damals wurden die Grundsteine für die Zukunft gelegt – eine gute Zukunft.
All das hat Österreich zu dem gemacht, was es heute ist: ein Land mit enorm hohem Wohlstand und einzigartig guter Qualität des Lebens. Aber auch heute braucht es Mut, Fleiß und Investition, denn weder die europäische Idee, noch die starke Rolle der Industrie und ihr Engagement für Innovation und Beschäftigung sind selbstverständlich.
Die Zukunftsstrategie eines Landes, das so stark von diesen beiden Elementen geprägt wurde, muss auf diesen Werten aufbauen – den Werten Europas und jener einer Industrie als Basis für Wertschöpfung, Beschäftigung und Wohlstand. Mut, Fleiß und Investition der Gegenwart sind die Grundlage für eine nachhaltig gute Qualität des Lebens der Zukunft.


Georg Knill

Über Georg Knill

Er begann im Trainee-Programm der Knill-Gruppe und wurde dort nach einigen Auslandsaufenthalten geschäftsführender Gesell­schafter, gemeinsam mit seinem Bruder. Seit 2007 ist er auch Aufsichts­rats­vorsitzender der Rosendahl Nextrom GmbH. Von 2001 bis 2008 war er Vorsitzender der Jungen Industrie Steiermark, ab 2012 Vizepräsident der Industriellenvereinigung Steiermark und seit 2016 ist er deren Präsi­dent. [Foto: © KANIZAJ Marija-M.]