2016 – Thema D – Georg Wick


15 Diskussionspunkte zum Thema

  1. Kultur nicht gleich Kunst – umfasst auch Wissenschaft
  2. Österreich braucht ein Wissenschaftsministerium
  3. Talente früh erkennen und fördern (auch praktische Begabungen wie Handwerk)
  4. Talente in adäquate Schultypen bringen
  5. Bessere MINT-Ausbildung an Universitäten
  6. Universitäten müssen Schwerpunkte identifizieren
  7. Exzellenzinitiativen für kompetitive Schwerpunkt­bil­dungen an Universitäten (wie z.B. in Deutschland erfolg­reich praktiziert)
  8. Internationale Rankings sind wichtig (s. ETH, Zürich, Karolinska, Stockholm)
  9. Wissenschaft ist wichtig, aber auch Stellung der Lehre stärken
  10. Grundlagenforschung muss viel stärker gefördert werden (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung – FWF)
  11. Abzüge von den Budgets der Universitäten und extrauniversitären Forschungseinrichtungen und Über­­­tragung dieser Beträge an den FWF. Dann Mittel quali­­täts­­kontrolliert und kompetitiv an diese Insti­tu­tionen rück­führen
  12. Ausgleich der Abzüge durch Studiengebühren
  13. Überführung von Ergebnissen aus der Grundlagen­forschung in die Praxis („Translational Research“) för­dern
  14. Privates Wissenschaftssponsoring gleich attraktiv machen wie Kunstsponsoring
  15. Wissenschaftskommunikation verbessern

Fazit: Österreich braucht nicht nur eine evidenzbasierte Medizin, sondern vor allem eine evidenzbasierte Politik!


Georg Wick

Über Georg Wick

Em. Universitätsprofessor, Leiter des Labors für Autoimmunität am Bio­zen­trum der Medizinischen Universität Innsbruck. Forschungs­schwer­punkte: Arteriosklerose und sklerotische Erkrankungen. Er war langjähriger Gründungsdirektor des Instituts für Biomedizinische Alterns­forschung der ÖAW und u.a. auch Präsident des Österreichischen Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung (FWF).