2016 – Thema B – Georg Knill


Investitionsfreundliche Rahmenbedingungen!

Wir leben in Österreich im größten Wohlstand, den wir je hatten. Es ist uns noch nie so gut gegangen wie heute. Es bieten sich uns viele neue Chancen und Möglichkeiten, die wir offen und mit Zuversicht nutzen sollen. Die dabei wahrscheinlich größte Chance ist in der Digitalisierung zu sehen. Sie verändert unsere Wirtschaft, aber auch die gesamte Gesellschaft und rückt drei Themen in den Fokus zukunftsfähiger Konzepte für den Standort Österreich. Investition, Innovation und Bildung

In Zeiten des Wandels nehmen Investitionen die zen­trale und Standorte nachhaltig prägende Rolle ein. Regionen und Länder, in denen in diesen Zeiten investiert wird, werden zu den Gewinnern des Wandels zu zählen sein. Investitionsfreundliche und -motivierende Rahmen­be­din­­gungen sind das Gebot der Stunde in Österreich. Stand­­ortdefizite und durch sie verursachte ausbleibende In­vestitionen haben negative Wirkungen auf Wohlstand und Beschäftigung, die nur unter hohem Aufwand und jedenfalls nicht kurzfristig wieder wettgemacht werden können. Investitionen brauchen entsprechende Rahmen­bedingungen, allen voran eine Perspektive, die ein klares Bild von Planbarkeit, Stabilität und einem positiven Klima vermittelt.

Innovation ist weit mehr als Forschung und Ent­wick­lung. Inno­­vation ist im Optimalfall eine Grundhaltung der Ge­sell­­­­schaft. Es geht um die Frage: Wie gehen wir mit Ver­änderung um?

Wer über Innovation spricht, muss sich darüber im Klaren sein, dass Innovation ihren Ursprung stets in den Köpfen von Menschen hat und ihre Umsetzung durch menschliche Hände beginnt. Die Software, die Maschine – vielfach als Symbol für Innovation verstanden und doch allesamt das Produkt von Menschen. Deshalb wird Bildung über unsere Innovationskraft und unsere Zukunft entscheiden.


Georg Knill

Über Georg Knill

Er begann im Trainee-Programm der Knill-Gruppe und wurde dort nach einigen Auslandsaufenthalten geschäftsführender Gesell­schafter, gemeinsam mit seinem Bruder. Seit 2007 ist er auch Aufsichts­rats­vorsitzender der Rosendahl Nextrom GmbH. Von 2001 bis 2008 war er Vorsitzender der Jungen Industrie Steiermark, ab 2012 Vizepräsident der Industriellenvereinigung Steiermark und seit 2016 ist er deren Präsi­dent. [Foto: © KANIZAJ Marija-M.]