2018 – Klement Tockner


Österreich: Ein Forschungsland
Das von der Bundesregierung formulierte Ziel, Österreich in die Gruppe der Innovation Leader Europas zu führen, wird den Wohlstand, den ein attraktiver Wissenschafts-, Innovations- und Wirtschaftsstandort mit sich bringt, auch für zukünftige Generationen in Österreich sicherstellen. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es im Bereich Wissenschaft und Forschung einer nachhaltigen und umfassenden Gesamtstrategie. Klement Tockner wird beim Symposium die Eckpfeiler einer zukunftsfähigen Exzellenz-Strategie vorstellen und mit dem Publikum diskutieren.
Wie kann Österreich die besten Forschungstalente gewinnen und halten? Wie lässt sich eine konkurrenzfähige Forschungskultur ausbauen? Wie können neue Kooperationen zwischen Disziplinen und Institutionen gefördert werden? Ziel ist es, Österreich und Europa im globalen Wettbewerb um Wissen und Ideen als führende Region in den Bereichen Forschung, Ausbildung und Innovation zu positionieren. Schon jetzt stehen vom FWF geförderte Forscherinnen und Forscher für höchste wissenschaftliche Exzellenz. Viele Indikatoren sehen Österreich auf einer Höhe mit den Innovation Leadern. Um tatsächlich an der Weltspitze mitspielen zu können, benötigt es noch eine deutliche Stärkung im Bereich der Grundlagenforschung.
Ein Blick jenseits der Grenzen Österreichs zeigt eindrucksvoll, dass jene Länder, die zu den Innovation Leadern in Europa zählen und einen attraktiven Wissenschafts-, Innovations- und Wirtschaftsstandort vorweisen können, überproportional in Wissenschaft und Forschung investieren, insbesondere in Grundlagenforschung. Dies geschieht nicht von ungefähr, haben diese Länder längst erkannt, dass derartige Investitionen wirtschaftliche Durchbrüche ermöglichen und zugleich ihre Versicherung für eine Zukunft in Wohlstand sind.


Klement Tockner

Über Klement Tockner

Biologe und Gewässerökologe mit internationalen Forschungstätigkeiten. Sei 2007 Professor für Aquatische Ökologie an der Freien Universität Berlin und Leiter des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). Seit 2016 Präsident des FWF und seit Oktober 2017 Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI). [Foto: © FWF/Martin Lusser]