2016 – Thema Allgemein – Magdalena Marhold


Schlüssel Digitalisierung

Vor rund 30 Jahren war unsere europäische Land­karte noch von Grenzen gezeichnet. Heute sind diese offen­sicht­lichen Grenzen dank politischer Veränderungen sowie im wirt­schaft­lichen Bereich aufgrund technologischer Inno­vationen nicht mehr so deutlich ersichtlich und geben uns jungen Menschen eine andere Perspektive sowie viel­fältige Möglichkeiten im internationalen Welt­geschehen. Einen wesentlichen Aspekt spielt hierbei heute die Digi­tali­sierung, die bereits stattfindet und tagtäglich voran­schreitet. Digitali­sierung eröffnet uns ungemeine Chancen, die aber in allen Bereichen, von Wirt­schaft über Bildung, Wissenschaft und Forschung bis hin zur Kultur, aktiv genützt werden müssen.

Junge Menschen sind mobil und denken global. Wir waren auf Erasmus, haben Freunde auf der ganzen Welt und durch Social Media sind wir mit ihnen eng vernetzt. Öster­reich muss uns eine Perspektive bieten. Eine, die uns Sicher­heit gibt, dass wir hier ein Leben haben können, das leist­bar ist. Dass unsere Kinder eine hervorragende und zeit­gemäße Aus­bildung genießen, wir alle ausreichend medi­zinische Ver­sorgung erhalten und wir Arbeit haben, die auch fair entlohnt ist. Digitalisierung kann für all diese Heraus­forderungen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg sein. Um diese Bereiche zukunftsfit zu gestalten, benötigen wir aber auch schnellstmöglich geeignete Rahmen­bedin­gungen und die notwendige Infrastruktur, die eine Digitali­sierung möglich machen und uns voranbringen.

Österreich ist ein traumhaftes Land und wir haben alle Mög­lichkeiten, im internationalen Wettbewerb zu reüs­sieren, wir müssen die Chancen jedoch nützen und zwar nicht über­morgen oder morgen, sondern heute.


Über Magdalena Marhold

2006 als Mitarbeiterin im Parlament gestartet, ab 2011 im Büro der/des Ministerin/Minister für Wissenschaft und For­schung. 2014 Wechsel in eine führende PR-Agentur als Consultant. Seit 2016 Senior Consultant bei Public Interest in Wien. Nebenbei von 2012 bis 2014 Beiratsmitglied beim Europäischen Forum Alpbach, zwei Jahre Mitglied der Bundesvertretung der Österreichischen Hoch­schülerschaft und seit geraumer Zeit Rettungssanitäterin.