2020 – Henrietta Egerth-Stadlhuber


// Best of future: So sind wir! //

Österreich findet sich unter den lebenswertesten und wohlhabendsten Ländern in Europa und der Welt. Daran hat die Forschung einen echten Anteil. Denn die Kooperation zwischen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gilt als ein Grundprinzip und wird in Österreich seit jeher großgeschrieben. Und das stimmt mich im Vergleich zu anderen Ländern und mit Blick auf die zu lösenden Herausforderungen – wie Klimawandel, Digitalisierung und alternde Gesellschaft – durchaus zuversichtlich!
Was Österreich ausmacht, ist in dieser weltweiten Pandemie unübersehbar: Es sind der Zusammenhalt, die beherzte Entschlossenheit, Lösungen zu finden, sowie Vertrauen und die richtige Portion Forschergeist. Der Lock-Down hat in der Forschung zweifellos zu einem Motivationsschub – vor allem in der Wirtschaft – geführt. Es zeigt sich auch, wie wichtig ein gut dotiertes Innovationssystem und die starke Kooperation zwischen Wirtschaft, Forschung, zivilgesellschaftlichen Organisationen und öffentlicher Hand sind. Und Österreich hat zahlreiche hoch innovative Unternehmen – große und kleine –, exzellente Forschende und Hochschulen.
Forschung wirkt. Das gilt in guten Zeiten, aber noch viel mehr in herausfordernden. Deshalb lassen Sie mich die Lanze für unser wunderbares Forschungsland brechen. Achten wir gut auf die Verfassung unseres Wirtschafts- und Forschungsstandortes Österreich in Europa und auf die Verfassung unserer Gesellschaft: Denn es geht um nicht weniger als um unsere Zukunft!


Henrietta Egerth-Stadlhuber

Über Henrietta Egerth-Stadlhuber

Studium der Handelswissenschaften an der Universität Linz. Tätigkeiten in Brüssel sowie bei der Industriellenvereinigung in Wien. Ab 2000 im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit für Wirtschaftsförderungen sowie Forschung und Entwicklung zuständig. Seit 2004 Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Mitglied des Forschungsrates Steiermark. [Foto: © FFG Martin Lusser]