2020 – Harald Kainz


// Persönlicher Kontakt bleibt Key Factor //

Für die Wissenschaft sind die EU-Mitgliedschaft und die globale Vernetzung von hoher Bedeutung. Der freie Austausch der Studierenden und Lehrenden ist essentiell und wird an der TU Graz hochgeschätzt. Auch wenn dieser Austausch in der derzeitigen Situation von Covid-19 stark eingeschränkt ist und oft nur digital stattfindet, möchten wir die Internationali¬sierung in den kommenden Jahren wieder in den Vordergrund stellen. Wir haben viele Professorinnen und Professoren aus der ganzen Welt an der TU Graz, unsere Masterstudien sind überwiegend auf Englisch umgestellt und die internationalen Kooperationen, allen voran mit unseren sieben strategischen Partneruniversitäten und unseren internationalen Partnern aus der Industrie, werden konsequent ausgebaut.
Die Erfahrungen aus den letzten Monaten mit der weltweiten Pandemie haben gezeigt, wie stark unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler international vernetzt sind und wie groß der Beitrag zu Forschung und auch Umsetzung an der TU Graz in globalen Herausforderungen wie eben der Pandemie, Klimawandel und Nachhaltigkeit ist – hier zählt mehr denn je die internationale Zusammenarbeit. Durch die Krise wurde klar, wie wichtig eine leistungsfähige Kommunikationstechnik ist. Dadurch ist es gelungen, sowohl die Lehre weitgehend aufrecht zu erhalten als auch die Zusammenarbeit der Forscherinnen und Forscher ortsunabhängig und digital fortzuführen. Wir sehen die digitale Lehre als Ergänzung und Unterstützung zur Präsenzlehre. Der persönliche Kontakt mit dem gemeinsamen Entwickeln von Ideen bleibt weiterhin der Key Factor unserer Arbeit an der TU Graz.